THE DELEGATION – Filmdrehbuch

The Delegation | Bild: In Good Company

In Good Company produziert einen neuen Film, in dem eine israelische Delegation Jugendlicher einige Gedenkstätten von KZ und Vernichtungslagern besucht.

Die Übersetzung des Drehbuchs von Asaf Saban aus dem Englischen ins Deutsche stammt von Bochert Translations.

ANDERS ALS WIR

Ein neues Theaterstück von Karen Malpede

übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von Henning Bochert

Nach der Klimaapokalypse
schmieden vier Rebellen einen gewagten Plan,
um etwas Neues auszubrüten:
Wesen, die anders sind als wir.

George Bartenieff und Lisa Birnbaum

Auswahl für „Theater dieser Saison“ der Kritiker*innen der New York Times, Herbst 2019

Die Geburtshelferin Michelle und die Neurowissenschaftlerin Eve leben als Privilegierte unter der „Kuppel“, dem einzigen Ort auf der ansonsten nach „der Flut“ von giftigen Abgasen und Strahlung unbewohnbaren Erde, an dem noch Leben möglich ist, obgleich nur für einige wenige Auserwählte – und unter grauenhaften Bedingungen. Frauen geraten angesichts der gefährdeten Arterhaltung zu Gebärmaschinen. Unwertes Leben wird umgehend zu Nahrung verarbeitet. Zusammen mit Tanaka – der „von weit weg“ kommt und nur hereingelassen wurde, um die Strahlungsintensität draußen in seinen Knochen zu messen – entwickeln die Frauen eine Methode, mit der sie pränatal kortikale Verbindungen herstellen, um den Evolutionssprung zu einer höheren Entwicklungsstufe zu ermöglichen, in der „Herz und Verstand“ verbunden und vereint sind. Mit Opa, Eves Großvater, fliehen sie aus der Kuppel und opfern sich selbst, um diese Wesen einer neuen, höheren Art in der mit ihrem Gleichgewicht ringenden Natur auszutragen und so buchstäblich die Zukunft zu sichern.

Ihre Figuren sind stark und faszinierend, ihre Themen brillant und furchteinflößend und ihre Sprache stets warm und am Ende liebevoll.

– Andrew Solomon, Ex-Vorsitzender des PEN American Centers

Die utopische Vision einer neugestalteten Rasse, die „Anders als wir“ ist: menschlich/nicht-menschliche Hybridwesen, die sich an das lebensfeindliche Gelände außerhalb der Kuppel anpassen und dort überleben können. Malpede bedient sich einer bildreichen Sprache und eindrucksvoller Theaterbilder, die einen dringenden Aufruf für globale Einheit, Fantasie, Transformation und Handeln darstellen.

– Cindy Rosenthal, The Theatre Times

Eine spielerische, dennoch kraftvolle Meditation über dringende philosophische Fragen … Bewusstsein, Sprache, Evolution, Leben und Tod.

– Jo Mispel, Motherhood Later

Zugleich verstörend, surreal und hoffnungsvoll … ein postapokalyptisches Szenario, in dem Überlebende die Möglichkeit haben, die Welt neu zu gestalten … eine großartige Vision, geboren aus der Katastrophe, aber mit Aussicht auf Triumph.

– Eleanor Bader, The Indypendent

Es hinterfragt den Ursprung des Bewusstseins und lebt vom Nervenkitzel, eine bessere Spezies von Menschen zu schaffen … Wird das Flüchtlingsquartett sein gewagtes Ziel erreichen?

– Lena Zeldovitch, Woman Around Town

Karen Malpede

Seit Jahrzehnten und nach 19 Theaterstücken ist die US-amerikanische, ökofeministische Autorin Karen Malpede eine namhafte Größe im amerikanischen Theater. 1995 gründete sie mit ihrem Mann, dem Schauspieler George Bartenieff, die Theater Three Collaborative (1995), um Stücke produzieren können, die aufgrund ihrer Thematik der sozialen Gerechtigkeit sonst nicht und nirgends produziert würden. Ihr letztes Stück Extreme Whether zum Beispiel zeigt, wie Wissenschaftler*innen darum kämpfen, die Wahrheit über den Klimawechsel angesichts des Widerstands der Ölindustrie darzustellen, während ihr früheres Stück Another Life sich um das Folterprogramm der USA drehte. In ihrer gesamten Arbeit setzt sie sich künstlerisch, publizistisch und aktivistisch ein für sozialpolitische Aspekte, für Feminismus, für Klima und Umwelt ein und lehrt am John Jay College of Criminal Justice (New York City).


In Arbeit: OTHER THAN WE

Ich habe das Vergnügen und die Ehre, Karen Malpedes neues Stück OTHER THAN WE zu übersetzen. Das Stück hatte Ende November 2020 im New Yorker LaMama Premiere.

DAS STÜCK:
Die Geburtshelferin Michelle und die Neurowissenschaftlerin Eve leben als Privilegierte unter der „Kuppel“, dem einzigen Ort auf der ansonsten nach „der Flut“ von giftigen Abgasen und Strahlung unbewohnbaren Erde, an dem noch Leben möglich ist, obgleich nur für einige wenige Auserwählte – und unter grauenhaften Bedingungen. Frauen geraten angesichts der gefährdeten Arterhaltung zu Gebärmaschinen. Unwertes Leben wird umgehend zu Nahrung verarbeitet. Zusammen mit Tanaka – der „von weit weg“ kommt und nur hereingelassen wurde, um die Strahlungsintensität draußen in seinen Knochen zu messen – entwickeln die Frauen eine Methode, mit der sie pränatal kortikale Verbindungen herstellen, um den Evolutionssprung zu einer höheren Entwicklungsstufe zu ermöglichen, in der „Herz und Verstand“ verbunden und vereint sind. Mit Opa, Eves Großvater, fliehen sie aus der Kuppel und opfern sich selbst, um diese Wesen einer neuen, höheren Art in der mit ihrem Gleichgewicht ringenden Natur auszutragen und so buchstäblich die Zukunft zu sichern.

DIE AUTORIN:
Seit Jahrzehnten und nach 19 Theaterstücken ist die US-amerikanische, ökofeministische Autorin Karen Malpede eine namhafte Größe im amerikanischen Theater. 1995 gründete sie mit ihrem Mann, dem Schauspieler George Bartenieff, die Theater Three Collaborative (1995), um Stücke produzieren können, die aufgrund ihrer Thematik der sozialen Gerechtigkeit sonst nicht und nirgends produziert würden. Ihr letztes Stück Extreme Whether zum Beispiel zeigt, wie Wissenschaftler*innen darum kämpfen, die Wahrheit über den Klimawechsel angesichts des Widerstands der Ölindustrie darzustellen, während ihr früheres Stück Another Life sich um das Folterprogramm der USA drehte. In ihrer gesamten Arbeit setzt sie sich künstlerisch, publizistisch und aktivistisch ein für sozialpolitische Aspekte, für Feminismus, für Klima und Umwelt ein und lehrt am John Jay College of Criminal Justice (New York City).

ITHAKA von Andrea Stolowitz jetzt auf Deutsch

Die US-amerikanische Theaterautorin Andrea Stolowitz hat mit ihrem Stück ITHAKA 2013-2016 mit drei Produktionen in Vancouver, Chicago und Portland Erfolge gefeiert, den begehrten Preis des Artists Repertory Theater und den Oregan Book Award in der Kategorie Drama gewonnen. 2014 wurden das Stück und die Autorin in szenischer Lesung bei Drama Panorama vorgestellt.

Nun ist es vollständig auf Deutsch verfügbar und frei zur deutschsprachigen Erstaufführung.

Zittau bewirbt sich um Kulturhauptstadt 2025

Die Bewerbungen um die Kulturhauptstadt 2025 sind raus. Neben den acht Bewerberinnen Nürnberg, Gera, Hannover, Chemnitz, Hildesheim, Dresden, Magdeburg steht das kleine Zittau zunächst überraschend da. Seine Bewerbung als Kulturregion im Dreiländereck und im ostsächsischen Kulturraum hat es jedoch in sich und überzeugt mit einem grenz- und kulturüberschreitenden, wahrhaft europäischen Konzept gegenüber den häufig sowieso kulturell nicht schlecht aufgestellten (Dresden) oder eher unaufregend (Hannover) wirkenden Städten.

Die Bewerbung hatte auf Englisch zu erfolgen, das umfangreiche Bid Book für Zittau übersetzte Bochert Translations.

Roboter, KI und Co

Foto: Euiseok Seong

Beim Festival Politik im Freien Theater wurde unter vielen anderen Produktionen auch DEEP PRESENT vorgestellt, ein Dialog zwischen den KIs (Künstlichen Intelligenzen) Libidoll und der HAL.

Die Übersetzung der englischen Übertitel ins Deutsche stammt von Bochert Translations, die Titel insgesamt von Sprachspiel.

LOKIS heißt Bär

LOKIS

Beim internationalen Theaterfestival Theaterformen, das dieses Jahr in Hannover stattfindet, ist auch die Produktion LOKIS von Anka Herbut in der Regie von Łukasz Twarkowski aus Breslau (Polen) und Vilnius (Litauen) eingeladen. Das Stück schafft über seine mehr als drei Stunden Spielzeit einen atmosphärischen Sog, der das Publikum mitnimmt in eine Welt der lakonischen Kühle, unter der verdrängte Aggressionen eine ungeahnte Kraft entfalten können. Rätselhafte Morde werden verfolgt, nachgestellt, Spuren untersucht, Abläufe erwogen – was ist eigentlich in jener merkwürdigen Nacht passiert? Das Lichtdesign von Eugenijus Sabaliauskas und die Musik/Klänge von Bogumił Misala verzaubern vom ersten Moment an.

Die Übersetzung der Übertitel vom Englischen ins Deutsche stammt von Bochert Translations, die Übertitel von Panthea.